„Der erste Zahn, er ist da!“ Wenn das Zahnen bei Babys beginnt, dann ist es meist ganz schön stressig. Einige Mütter wissen oft nicht, was sie tun sollen und sind verunsichert. Viele können aber auch nicht deuten, wieso das Baby auf einmal weint und Schmerzen hat. Damit bei Ihnen keine Verunsicherung und Angst aufkommt, haben wir für Sie einige Fragen beantwortet, die viele Eltern beschäftigen:

Mit welchem Alter kommt der erste Zahn?

Die meisten Kinder bekommen zwischen dem 5. und 10. Monat ihren ersten Zahn. Es gibt auch Kinder, die werden bereits, wenn auch selten mit einem Zahn geboren und andere bekommen ihren ersten Zahn nach dem 1. Geburtstag. Seien Sie dadurch beruhigt, wenn Ihr Schatz zu den letzteren Kindern gehört, denn jedes Baby entwickelt sich anders. Alle 20 Milchzähne sollte Ihr Liebling dann mit 3 Jahren haben, jedoch gibt es auch hierbei wieder Abweichungen.

Wie kündigt sich das Zahnen an?

Ihr Liebling...

  • kaut plötzlich auf allen Gegenständen, die es in die Finger bekommt, herum
  • hat vermehrt Speichel, der ihm aus dem Mundwinkel rinnt und sabbert öfters als sonst
  • hat gerötetes und angeschwollenes Zahnfleisch 
  • ist quengeliger und weint mehr als sonst
  • hat Probleme mit dem Einschlafen, schläft dann unruhig und wacht oft auf
  • hat etwas Durchfall und einen wunden Po

Was hilft beim Zahnen eines Babys?

Eine typische Leidenschaft von zahnenden Babys ist, auf allem was sie finden, herumzubeißen. Dieses Herumkauen auf härteren Gegenständen wirkt für das Baby wie eine Massage des Zahnfleisches.

Gut geeignet hierfür sind sogenannte Beißringe. Achten Sie bitte darauf, dass in diesem keine Weichmacher, Phtalat oder PVC enthalten sind. Am besten geeignet sind Beißringe aus Polypropylen (PP), Polyethylen (PE) oder Naturkautschuk. Gerne auch im Kühlschrank etwas vorkühlen. Vielen Babys gefällt es, auf kalten Waschlappen herumzukauen, da es den Druck- und das Spannungsgefühl des Kiefers lockert. Bitte dabei den Waschlappen mehrmals täglich wechseln.

Sie können Ihrem Schatz das Zahnen auch erleichtern, indem Sie mit Ihrem sauberen Finger das Zahnfleisch Ihres Lieblings massieren. Seien Sie aber vorsichtig dabei, denn viele Kinder finden dies unangenehm und dulden es nicht. Wenn Ihr Liebling einen vermehrten Speichelfluss hat, sind Lätzchen oder bunte Halstücher eine gute Lösung, damit Hemdchen und Strampler trocken bleiben. Dies ist gerade an kühleren Tagen wichtig. Die wunden Mundwinkel und Wangen Ihres Schatzes können Sie außerdem mit einer Wundschutzcreme versorgen.

Wie pflege ich die Zähne meines Babys richtig?

Sobald Ihr Kind den ersten Zahn bekommen hat, sollten sie beginnen diesen mit einem feuchten Wattestäbchen abzureiben. Wenn schon mehrere Zähnchen gekommen sind, können Sie diese mit einer Zahnbürste für Babys putzen. Am besten ein- bis zweimal täglich. Hier reicht Wasser zur Reinigung völlig aus, denn Ihr Schatz kann zu diesem Zeitpunkt die Zahnpasta noch nicht selbst ausspucken und könnte sich daran verschlucken.

Das könnte Sie auch interessieren: